Fandom

Elder Scrolls Wiki

36 Lehren des Vivec: Lektion Sechzehn

9.641Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Kommentare0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

36 Lehren des Vivec: Lektion Sechzehn ist ein Lehrbuch in The Elder Scrolls III: Morrowind und The Elder Scrolls III: Bloodmoon.

Fundorte Bearbeiten

BloodmoonBearbeiten

Inhalt Bearbeiten

Die Sechsunddreißig Lehren des Vivec: Lektion Sechzehn


Der Hortator wanderte durch die Gramfeste und kämpfte mit den Lektionen, die er gelernt hatte. Sie entschlüpften seinem Geist. Er konnte die Worte nicht immer in reiner Form behalten und wusste, dass dies gefährlich war. Er ging umher, um Vivec, seinen Herrn und Meister, zu suchen. Er fand Vivec, der das glorreiche Abbild von Veloth war, ausgerechnet im Tempel der Falschen Gedanken. Dort schnitten präzise arbeitende Scheren Vivecs Haar ab. Ein Bettelkönig hatte seinen Webstuhl mitgebracht und begann, aus dem Haar eine unvollständige Karte von Erwachsenensein und Tod zu fertigen.


Nerevar sprach: Warum tut Ihr das, mein Herr?


Vivec antwortete: Um Platz für das Feuer zu schaffen.


Und dem Hortator fiel auf, dass Vivec nicht ganz bei sich war, was aber nichts mit der neuen Macht zu tun hatte, die da kommen würde. Der goldene Kriegspoet hatte auch sein Wasserantlitz geübt, in dem er vor seiner Geburt von den Dreugh unterrichtet worden war.


Nerevar sprach: Macht Ihr das, um Euch vom Feuer fernzuhalten?


Vivec sagte: Ich tue dies, um die Wahrheit zu sehen. Dies und mein Platz hier am Altar von Padhomé im Haus der Falschen Gedanken, dienen dazu, dass ich hinter meine eigenen Geheimnisse blicken kann. Das Wasserantlitz kann nicht lügen. Es kommt aus dem Ozean, der zu beschäftigt zum Denken, geschweige denn zum Lügen ist. Das fließende Wasser zeigt die Wahrheit durch seine schäumende Bewegung.


Nerevar sagte: Ich fürchte, Fehler in meinem Denken zu machen.


Vivec sagte: Dann erreiche den Himmel durch Gewalt.


Um seine Gedanken also zu beruhigen, wählte der Hortator aus dem Waffenregal eine Axt. Er gab ihr einen Namen und ging zum ersten Mond.


Dort wurde Nerevar vom Parlament der Krater begrüßt, das seinen Namen kannte und aufgebracht war, da er als künftiger Herrscher der Erde nichts im Reich der Monde verloren hatte. Durch ihre Bewegungen zingelten sie ihn ein.


   Der Mond erkennt weder Kronen noch Zepter an, sagten sie. Auch Abgesandte der unter ihm liegenden Königreiche, Löwen, Schlangen und Mathematiker nicht. Wir sind die Gräber derer, die ausgewandert und uralte Länder geworden sind. Uns verlangt nicht nach Königinnen oder einem Thron. Euer Erscheinen ist entschieden zu solar. Eine Bibliothek gestohlener Ideen, um genau zu sein. Wir sind weder Träne noch Bedauern. Unsere Revolution hatte durch die Art, wie sie geführt wurde, Erfolg. Ihr seid der Hortator und hier nicht willkommen.


Also zerschlug Nerevar die Grabgeister, bis er außer Atem und ihr Parlament nicht länger in der Lage war, Gesetze zu erlassen.


Er sprach: Ich bin keiner der Sklaven, die einfach verschwinden.


Von den Mitgliedern des Parlaments überlebten nur wenige den Angriff des Hortators.


Einer der überlebenden Krater sagte: Besitzergreifung ist nichts Neues. Alles geschieht aus sich selbst heraus. Dieses Motiv findet sich auch in den Heldenmythen. Ihr habt nicht aus einem kreativen Impuls gehandelt und fallt daher unter das Gewicht des Schicksals. Wir sind Gräber, aber keine Särge. Lerne den Unterschied kennen. Ihr habt nur mehr davon geschaufelt, aber keine Geister erschaffen, die darin wohnen könnten. Im Zentrum Eures Anspruchs steht die Vorherrschaft oberflächlicher Ereignisse. Um von der Erde gerichtet zu werden, muss man auf einem Thron der Ungewissheit sitzen. Fügt uns weiteren Schaden zu und ihr werdet nichts finden als die Abwesenheit unserer Toten.


Das Ende aller Worte ist ALMSIVI.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki