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Die drohende Gefahr, Band II

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Die drohende Gefahr, Band II ist ein Buch in The Elder Scrolls V: Skyrim.

Fundorte Bearbeiten

Einsamkeit Bearbeiten

Markarth Bearbeiten

Weißlauf Bearbeiten

Inhalt Bearbeiten


Die drohende Gefahr, Band II


von
Lathenil von Sonnenweste


Es folgt ein Bericht von Lathenil von Sonnenfeste, einem Altmer-Flüchtling, der in den frühen Jahren der Vierten Ära von den Summerset-Inseln nach Cyrodiil geflohen war. Lathenil flüchtete dabei nicht vor den Nachwirkungen der Oblivion-Krise auf Summerset, sondern - in seinen Worten - "vor dem immer dunkler werdenden Schatten der Thalmor über meinem geliebten Heimatland."

Lathenil hatte ein, freundlich ausgedrückt, sehr intensives Auftreten und einige seiner Anschuldigungen grenzten an Wahnsinn. Vielleicht wurden daher seine inbrünstigen Warnungen sowie die Kritik an den Thalmor und dem Aldmeri-Bund nicht beachtet. Doch die Geschichte hat Lathenils Behauptungen zumindest teilweise bestätigt.

Praxis Erratuim, Kaiserlicher Historiker

Was nach dem Fall des Turms der Kristall-Gesetze kam, geschah wie in Trance. Es war, als wurde mein Geist einfach ... abgeschaltet. An seine Stelle trat der Instinkt, und jeder meiner Gedanken fiel in einen schwarzen Abgrund der Verzweiflung. Zeit verlor jegliche Bedeutung, und bis zum heutigen Tage weiß ich nicht, wie lang ich mich in diesem Zustand befand. Aber schließlich brach doch ein bewusster Gedanke durch: Die Daedra-Horden waren verschwunden - so plötzlich, wie sie gekommen waren!

Bevor mein betäubter Geist imstande war, das Chaos zu verstehen, das meine geliebte Summerset-Insel erfasst hatte, bevor ich die Frage "Wie?" stellen konnte, waren die Thalmor da und erzählten uns, was wir hören wollten. Sie behaupteten, uns mit komplizierter und ausgefeilter Magie gerettet zu haben. Ihre Anstrengungen und Opfer hatten angeblich die Altmer vor der Vernichtung bewahrt.

Wie töricht wir doch waren. Wir wollten so verzweifelt jemandem für das Ende unseres Leids danken, dass wir die Ersten damit überhäuften, die den Ruhm für sich in Anspruch nahmen. Und mit diesem einfachen Akt der Dankbarkeit haben wir eine abscheuliche Fäulnis in unser Land gelassen, durch die unsere einst edle und großartige Zivilisation verrotten sollte.

Es dauerte einige Monate, bevor ich bemerkte, dass wir einen Fehler begangen hatten. Hier und da plagte mich ein gewisses Unbehagen - jedes für sich klein und unbedeutend. Die Verbannung von Rynandor dem Tapferen, dem großen Seher und Magier, säte allerdings den letzten Zweifel, den ich nicht ignorieren konnte. Rynandor war einer der wenigen, die den Fall des Kristallturms überlebt hatten, und einige seiner kühnen und heldenhaften Taten durfte ich mit eigenen Augen erleben. Seine Führungsqualitäten und magischen Fähigkeiten ließen die Daedra einen hohen Preis für die Zerstörung des Kristallturms bezahlen.

Die Thalmor beschmutzten seinen Namen, als er die Kühnheit besaß, ihre Rolle bei der Beendigung der Oblivion-Krise auf der Summerset-Insel öffentlich in Frage zu stellen. Rynandor beging den Fehler, die öffentliche Meinung zu ignorieren und stattdessen an Logik und Fakten zu glauben. Die Thalmor ließen es jedoch nicht zu, dass so etwas wie die Wahrheit ihnen im Wege stand. Sobald sie das Volk auch nur ein wenig gegen Rynandor aufgebracht hatten, isolierten sie ihn und versuchten seinen Ruf noch weiter zu zerstören. Da er sich gegen die Angriffe der Thalmor nicht verteidigen konnte, wurde Rynandor schnell an den Pranger gestellt und verbannt.

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