FANDOM


300px-Elsweyr
Quotebg
„Ich habe gehört, Elsweyr sei mit Himmelsrand nicht zu vergleichen. Es soll dort tropische Wälder und staubige Ödlande geben. Es klingt furchtbar!“
Ysolda

Elsweyr ist eine südlich gelegene Provinz von Tamriel in der The Elder Scrolls Reihe und Heimat des Katzenvolks mit dem Namen Khajiit.

GeschichteBearbeiten

Die Provinz Elsweyr liegt im Süden von Tamriel. In The Elder Scrolls: Arena war sie noch erkundbar, allerdings wurde sie in den darauffolgenden Spielen lediglich erwähnt.

300px-SepLnUp Khajiit a1&c1

Sie war bis kurz vor dem Großen Krieg eine Provinz des Kaiserreichs, ist aber seit den Ereignissen zwischen The Elder Scrolls IV: Oblivion und The Elder Scrolls V: Skyrim Teil des zweiten Aldmeribundes und befindet sich somit unter der Kontrolle der Thalmor.

GeographieBearbeiten

Die Provinz kann man in sechs Regionen einteilen:

Allgemeine GeographieBearbeiten

Elsweyr kann grob in zwei Regionen unterteilt werden, im Norden Anequina und im Süden Pelletine. Beide Regionen unterscheiden sich stark, während der Norden ein sehr trockene Wüstenklima aufweist und daher aus Steppen und Wüsten besteht, ist der Süden sehr fruchtbar und tropisch.

Anequina im Norden ist äußerst dünn besiedelt, die Hälfte der dort lebenden Bevölkerung ist außerdem als Nomade unterwegs. Das ist einer der Gründe, warum Anequina für den dort ausgeprägten Schwarzhandel und die Kriminalität bekannt ist. Besonders in den zentralen Wüsten Gebieten, im sogenannten Todes-Ödland, haben sich viele Nomaden das Ziel gemacht, reiche Händler, die auf dem Weg durch die Wüste sind, zu überfallen. Einzig die größeren Städte an den Randgebieten der Region bilden größere Zivilisationen, besonders bekannt sind hier die reichen Städte Stromfeste (an der Grenze zu Cyrodiil im Norden) und Krempen (eine große Bergbaustadt auf halbem Weg zwischen Bravil und Leyawiin). Beide sind bekannt für einen florierenden Handel, besonders, da sie die Grenznähe zu Cyrodiil genießen.

Pelletine im Süden bildet das wirtschaftliche und kulturelle Rückgrat der Provinz. Die sehr heißen und trockenen Wüsten Elsweyrs gehen nach Süden hin in Grasländer über, die aber schneller wie im Norden sich zu Wäldern verdichten. Allgemein ist Pelletine für sehr dichte und hohe Wälder bekannt, die sich vom zentralen Süden bis an die äußerste Südspitze Elsweyrs ziehen. Innerhalb der Dschungel, die auch Tenmar-Wälder genannt werden, liegen die reichsten und größten Städte Elsweyrs. Zum Westen hin liegt der Unterlauf des Xylo an der Grenze zu Valenwald, ein gleichermaßen von Waldelfen und Khajiit bewohntes Gebiet, im zentralen Süden liegt Corinth, die Verbindung zum Norden. Corinth ist sowohl Handels- und Raststadt für Nomaden aus dem Norden wie für Khajiit aus dem Süden. Im äußersten Süden erstreckt sich die Quin'rawl-Halbinsel weit in die Topalbucht hinein. Die Halbinsel ist extrem dicht besiedelt und Heimat von zwei Drittel der Einwohner Elsweyrs. Im Südwesten liegt hier Torval, die Hauptstadt Elsweyrs und Sitz der Mähne und im Süden westlich der Schwarzmarsch die Hafenstadt Senchal, die durch ihren riesigen Seehafen und Handel bekannt ist.

AnequinaBearbeiten

Die aride und sehr heiße Region im Norden Elsweyrs ist das sogenannte „Bewegte Elsweyr“, da hier die meisten Khajiit als Nomaden durch die weiten Landschaften ziehen. Neben den großen Nomadenheeren gibt es aber auch sesshafte Zivilisationen in Form von großen Handelsstädten, die aber meist in den Randregionen Anequinas liegen. Zu diesen gehören in erster Linie Stromfeste, Krempen, Düne und Orkruh. Das Gebiet Anequinas wird durch die Herrschaftsgebiete dieser Städte gebildet, zum Süden hin grenzt Anequina an die Region Pelletine innerhalb Elsweyrs, im Westen an Valenwald und im Norden und Osten an Cyrodiil. Südöstlich von Bravil reicht der Bravil-Niben, ein langer Nebenfluss des Niben bis an die Grenze Elsweyrs heran, da dieser Flussram wegen seiner Breite als Fjord bezeichnet wird, bildet der kurze Grenzabschnitt die einzige Meeresanbindung Anequinas.

Anequina besteht in ihren Randregionen aus Grasländern und weiten Steppenlandschaften, im Süden grenzt der hohe Tenmar-Wald Anequina ab, im Westen lange der Flusslauf des Xylo, der den Leuchtenden Wald im Westen Elsweyrs bildet (gehört zu Pelletine), im Nordwesten die nördlichen Wälder Valenwalds und im Norden die Skingrad-Ebene und die Braviler Grafschaft, die durch Niben geprägt ist. Im Osten, südlich von Bravil reicht der dichte Dunkelforst, der sich beiderseits des Unerlaufs des Niben zieht, bis nach Elsweyr hinein, dann folgt der kurze Grenzabschnitt zum Bravil-Niben und südlich baut sich das Liakeanische Gebirge auf, ein hohes schroffes Gebirge, welches von Norden nach Süden die Grenze zu Cyrodiil bildet. Entlang dem Fuß des Gebirges auf der Seite Elsweyrs zieht sich der Treuvia entlang, ein nördlich von Krempen entspringender Fluss, der eine extrem tiefe und gefährliche Schlucht gezogen hat, genannt Rim. Die Schlucht liegt am Fuß des Gebirges, westlich erstreckt sich die Steinwüste des Schlangentals, östlich steigt das Liakeanische Gebirge wie eine Wand auf.

Allgemein ist Anequina in den Randregionen von Steppen geprägt, hier liegen die größten Städte und die meisten Bewohner sind sesshaft. Bekannt für die Steppen sind riesige freistehende Felsen, in die meistens große Statuen oder Kapellen gehauen werden. Weiterhin sind die Steppen größtenteils flach bis höchstens hügelig. Umso weiter man ins Landesinnere vordringt, umso heißer und trockener wird es.

Im Zentrum liegt das Todes-Ödland, eine riesige Sandwüste, die so vegetationslos ist wie keine andere Region Tamriels. Das Ödland wird von großen Nomadenheeren durchzogen. Es gibt einige kleinere Oasen, die sich in tief eingeschnittenen Sanddünentälern befinden, wo Wasser an die Oberfläche gelangt. Die Wüste ist extrem gefährlich. Einerseits sind Sandstürme keine Seltenheit, die Sanddünen erreichen Höhen von über 200 Metern, andererseits gibt es viele Schmugglergruppen und Nomaden, die Händler überfallen ausrauben oder sogar Geiseln nehmen. Relativ nördlich innerhalb des Ödlands liegt der Palmenbasar, ein großes Tal, in dem eine der größten Oasen liegt, ein bekannter Treffpunkt für Nomaden, an dem gehandelt und getauscht wird und Geschichten über die Abenteuer in der Wüste erzählt werden. Hier ist vor allem der Schwarzmarkt und Handel sehr geprägt. Weiterhin sollte man sich vor den in der Region verbreiteten Riesenschlangen in Acht nehmen. Nach Osten hin geht das Ödland in die Steinwüste des Schlangentals über, eine extrem flache Steinwüste die sich nach Osten in Richtung Krempen erstreckt. Die Steinwüste ist so heiß, dass hier die Füße beim nackten Auftreten auf das Gestein augenblicklich verbrennen sollen. Auch hier kommen die Riesenschlangen vor, außerdem finden sich vereinzelt große Ascheseen, ehemalige mit Wasser gefüllte Seen, die heute schwarz durch Asche sind, da Nomaden hier ihre Toten verbrennen. Nach Osten geht die Steinwüste langsam in die Semisil-Steppen über. Hier sind brennende Bäume durch die hohen Temperaturen keine Seltenheit. Nordöstlich der Steinwüste liegt Krempen. Hier liegen große Steinformationen, riesige Kegel aus Gestein erheben sich und bilden groteske Formen. Vor allem im Süden dieser Formationen lassen sich viele Schmuggler in Höhlen nieder. In der nördlichen Steinformation liegt Krempen, die Stadt liegt in den Felsen, aber auch am Fuß des Liakeanischen Gebirges sowie an der Schlucht des Treuvia. So lässt sich die Bergbaustadt in drei Stadtbezirke einteilen; einen, der zwischen den Felsen liegt; einer, der in einem Tal am Fuße der Schlucht neben den Felsen liegt und der letzte Stadtbezirk liegt auf einer riesigen Halbinsel, die weit in die Schlucht hineinreicht. Sie ist durch nur eine Straße mit den anderen Stadtbezirken verbunden. Südlich der Steinformation beginnt auch hier die Semisil-Steppe.

Nördlich des Ödlands und der Steinwüste liegt Orkruh im Übergang in die Erceanische Wüste. Orkruh bildet die zentralste sesshafte Stadt in Anequina und ist das Zentrum der Wüstenregion. Orkruh wird in allen Himmelsrichtungen von großen Handelswegen geschnitten, weshalb die Stadt zu den größten Handelsplätzen in Anequina gehört. Nach Süden existiert eine Verbindung nach Corinth, nach Norden nach Stromfeste, im Westen nach Düne und im Osten nach Krempen. Orkruh liegt in der größten Oase innerhalb der als Wüste bezeichneten Regionen in Elsweyr. Die Oase bildet einen riesigen Talkessel, der durch felsige Wände von den Wüsten abgeschnitten ist, südlich grenzt an das Tal das Ödland an, weshalb hier riesige Sanddünen über die Felsen ragen. Das Tal liegt um 50 Meter tiefer als die Wüsten und ist von den felsigen Wänden an den Rändern abgegrenzt. Das Tal ist sehr fruchtbar und besitzt riesige Palmenhaine und auch einen kleinen Wald. In der Mitte des Tals liegt Orkruh auf einer kleinen Erhöhung und neben der Stadt erstreckt sich der große See, der die Lebensgrundlage darstellt. Auf einer Insel im See liegt ein berühmter Khajiit-Tempel. Um die Stadt im Tal sind fast ganzjährig riesige Zeltstädte aufgebaut. Hier rasten Nomaden, um Handeln zu können, und ziehen dann weiter. Dementsprechend gibt es auch Stallvorrichtungen, viele Händler und Märkte, die vor den Stadttoren sind.

ReligionBearbeiten

In Elsweyr glaubt man an viele Aedra des Kaiserlichen Kultes, die allerdings unter anderem Namen angebetet werden, wie Alkosh für Akatosh und S'rendarr für Stendarr, aber auch an Daedra wie Mafala (Mephala) und Sangiin (Sanguine).

Elsweyr heuteBearbeiten

In The Elder Scrolls V: Skyrim (4Ä 201) ist Elsweyr Teil des Aldmeri-Bundes. Elsweyr ist ihm beigetreten, nachdem Masser und Secunda wieder da waren, da diese eine Zeit lang verschwunden waren und eine große Bedeutung in der Religion der Khajiit haben. Die Thalmor behaupteten, dass sie die Monde zurückgebracht haben, weshalb Elsweyr zu ihnen kam.