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Haus Telvanni

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Das Fürstenhaus Telvanni ist eines der sechs großen Fürstenhäuser Morrowinds, auch bekannt als das braune Haus.

StädteBearbeiten

Außerdem steht einer der Bezirke Vivecs unter der Kontrolle der Telvanni.

Hintergrund Bearbeiten

Telvanni Tower by Demi urgic.jpg

Artwork zu einem Turm der Telvanni

Die Telvanni gelten traditionsgemäß als Einzelgänger, da viele ihrer Meisterzauberer Meisterschaft und Weisheit in der Einsamkeit zu suchen pflegen. Es ist jedoch bekannt, dass einige ambitioniertere Vertreter des Hauses Telvanni einen großen Anteil an der Kolonisation von Vvardenfell während der Dritten Ära besaßen - hiervon zeugen die zahlreichen magischen Türme an der Ostküste der Insel. Sie glaubten, dass Weisheit Macht gewähre und Macht wiederum gewähre bestimmte Rechte.

Die Telvanni nannten zwei Hauptstädte ihr Eigen: Sadrith Mora auf Vvardenfell und Port Telvannis auf einer Insel im Nordosten Morrowinds.

Das Haus Telvanni respektiert niemanden außer den eigenen Angehörigen. Sie bauten ihre Türme meist ohne Treppen, was Besuchern zwangsweise das Wirken eines Levitationszaubers abverlangte. Dies diente nicht nur der Abschottung vor Fremden, sondern prüfte auch die Würdigkeit eines etwaigen Besuchers.

PolitikBearbeiten

Die Zusammenarbeit mit anderen Fürstenhäusern war selten, beispielsweise beim Kampf gegen das Monopol der Magiergilde. Viele Mitglieder des Hauses waren als Nekromanten berüchtigt, welche sich mit ihren Praktiken häufig in den Wahnsinn trieben- derlei illegale Aktivitäten führten zur Unpopularität der Telvanni bei den anderen Häusern. Gewollt, möchte man meinen, denn die Telvanni galten als äußerst misstrauisch und xenophob. Sie waren die treibende Kraft hinter dem Sklavenhandel, ein Fakt, der wohl die Ursache für ihre kompletten Auslöschung durch argonische Eroberer in der Vierten Ära war. Es wird gemunkelt, dass viele der älteren Telvanni im Osten Morrowinds an der Küste als Vampire oder Lichs hausen.

In der Regel war das Haus Telvanni äußerst wohlhabend und besaß ein Handelsnetz, welches sich mit jenem des Kaiserreiches messen konnte. Viel von diesem finanziellen Einfluss wurde jedoch durch endlose innere Konflikte und Zankereien abgeschwächt. Es ist bekannt, dass ganze Städte dem wechselnden Einfluss von gierigen Telvanni-Zauberern ausgesetzt waren, nicht selten äußerte sich ein kleiner Disput über die Jahrtausende in einem blutigen Krieg. Die Bürger eines von den Telvanni kontrollierten Gebietes bekamen dennoch nur selten viel von den internen Machtkämpfen des Hauses mit- die Rachefeldzüge irgendeines zaubernden Plutokraten blieben belanglos und abstrakt für die gemeine Bevölkerung. Es gab nur wenige Ausnahmen, beispielsweise, wenn zwei Telvanni-Fürsten jeweils die logistischen Einrichtungen des Gegenspielers angriffen. Wurde der öffentliche Aufschrei jedoch zu groß, vermochten die Telvanni solche Vorfälle auf mysteriöse Weise "verschwinden" zu lassen. Des Weiteren wurde ein Großteil des Reichtums der Telvanni für hedonistische Zwecke verwendet, Extravaganzen, die keinen höheren Nutzen besaßen.

Anders als andere Organisationen in Tamriel, verbündeten sich die Telvanni kaum untereinander, sondern stellten ihre privaten Interessen über alles andere. Die Tatsache, dass es keine Regeln gab führte dazu, dass "zum Haus Telvanni gehören" letztlich nicht viel bedeutete. Sie beschrieben es folgendermaßen: "Wenn du von einem anderen Telvanni stiehlst und dennoch lebst, dann verdienst du, was du gestohlen hast. Den Gegner durch Verrat und Magie zu beseitigen, ist der traditionelle Weg, einen Disput beizulegen. Gewinnst du, hat deine Meinung mehr Gewicht. Wie in jedem anderen Haus auch magst du ausgestoßen werden, aber auch das wissen oder kümmert die übrigen Telvanni kaum." Die Telvanni besaßen nur ein formelles administratives System, im Grunde diente ihr Haus nur dem Aushandeln oder Teilen gemeinsamer Interessen unter den magisch Begabten. Die meisten Zauberer der Telvanni zeigten sich der Magiergilde abgeneigt und bezeichneten sie häufig als unfähig.

In der Dritten Ära versuchte das Haus Telvanni alle unbewohnten Gebiete von Vvardenfell für sich zu beanspruchen. Dazu jedoch benötigten sie die Bewilligung des Herzogs von Ebenherz, welche jedoch schwer zu erhalten war, da alle anderen Organisationen, welche dem Kaiserreich nicht freundlich gegenüberstanden, in dieser Weise Territorien erweitern wollten. Die Telvanni aber, welche keinen Respekt vor dem kaiserlichen Recht verspürten, entsendeten einfach jüngere Mitglieder, meist begleitet von ihren Sklaven, um in den begehrten Regionen Türme zu bauen. Der Plan des Fürstenhauses war es, diese Regionen unter Besitz zu bekommen, indem sie die Türme später zu Städten ausbauten. Zwar waren nahezu alle Mitglieder der Telvanni wohlhabende Zauberer und konnten sich verteidigen, doch mit ihrer Expansion gefährdeten sie auch die übrigen Fürstenhäuser. Dies führte oftmals zu Angriffen der anderen Häuser auf schlechter bewachte Außenposten der Telvanni.

Vierte ÄraBearbeiten

Mit dem Ausbruch des Roten Berges während der Vierten Ära wurde nicht nur ein Großteil der Insel von Vvardenfell, sondern auch das Haus Telvanni zerstört. Ihre endgültige Vernichtung kam mit dem Roten Jahr, als Argonier in Morrowind einfielen und Rache für die hundertjährige Versklavung ihres Volkes in dieser Region nahmen. Der Genozid in 4Ä 201 war derart grausam, dass man Brand-Shei, den Sohn von Lymdrenn, für den einzigen Überlebenden des Hauses Telvanni hält. Interessanterweise aber gilt Brelyna Maryon ebenfalls als Abkömmling des Hauses, weshalb es wahrscheinlich ist, dass es noch weitere Überlebende gibt. In Dragonborn gibt es mit Neloth einen Telvanni-Ratsherren auf Solstheim.

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