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"Wie mit allen Daedra-Prinzen sollte man sich nicht mit ihm anlegen. Aber er ist hinterhältiger als die meisten seiner Sorte. Passend für den Prinzen des Wissens und des Schicksals.
Viele Gelehrte und Wissenshüter wurden von den Verlockungen der Geheimnisse verführt, die nur Hermaeus Mora kennt."
Neloth

Hermaeus Mora (Versteckter Hain[OOG 1]), auch Herma-Mora[1][2], Hoermius, Hormaius,[3] Hermorah[4] der Waldmensch[5] und Goldenes Auge[6][7] genannt, ist der daedrische Prinz des Wissens und des Gedächtnisses, der Gezeiten, des Schicksals von Vergangenheit und Zukunft sowie des Lesens der Sterne und des Himmels. Er selbst bezeichnet sich als „Wächter des Ungesehenen und der Kenner des Unbekannten“.[2][4][6][8][OOG 2]

HintergrundBearbeiten

EntstehungBearbeiten

Mora entstand aus Magnus' verworfenen Ideen für die Schöpfung des Mundus, und ähnelt somit einer verselbstständigten Schriftrolle der Alten, die eigenständig Wissen aufnimmt und damit ihren Erschaffer emuliert.[OOG 2]

PantheonsBearbeiten

Sowohl bei Nord und Skaal gilt Herma-Mora als ein feindlicher Gott, der sie in Versuchung führen und ihr Wissen stehlen will, wofür er die Menschen austrickst und Händel schließt.[2][9]

Er wurde von den Ayleïden verehrt und seine Anhänger setzten den letzten König der Ayleïden, Laloriaran Dynar, gewaltsam ab.[10]

Bei den Khajiit ist er ein mysteriöser Gott, der für die Gezeiten steht, welche in unbekannter Verbindung zu Masser und Secunda stehen.[4]

Bei den Skaal tritt er mit ähnlichen Intentionen wie Der Widersacher auf,[9][11] ein Aspekt Akas, was ihn zusätzlich zu seinen zeitmanipulierenden Fähigkeiten mit dem Zeitgott verbindet.[12][OOG 2][OOG 3]

PersönlichkeitBearbeiten

Er verhält sich meistens arrogant und ist sich seiner Überlegenheit in Macht und Wissen bewusst, was er offen zur Schau stellt. Sein Selbstbewusstsein stammt auch aus seiner Fähigkeit, die Zukunft und das Schicksal anderer vorauszusehen, was ihm bei seinen Plänen und Intrigen einen großen Vorteil verschafft.

ErscheinungBearbeiten

Sterblichen erscheint er entweder als eine Leere im Raum oder eine Masse von Tentakeln mit einer Zahl großer Augen.[5][13][14]

GeschichteBearbeiten

Die Nord kannten ihn schon in Atmora als eine Herausforderung. So soll er einmal versucht haben, Ysgramor in einen Elfen zu verwandeln, wurde aber von Shor davon abgehalten.[15]

Miraak Artwork

Zur Zeit des Drachenkriegs unterstützte er das erste Drachenblut Miraak dabei, seine Herrscher zu bezwingen und dank des Schreis Willen beugen sogar zu unterwerfen. Als der loyale Drachenpriester Vahlok sich ihm stellt, sieht sich der Usurpator aber einem ebenbürtigen Feind gegenüber. Kurz bevor er getötet wird, holt Mora ihn in seine Ebene Apocrypha, wo er von da an eingesperrt ist.[16]

Zur Zeit der Drachenkrise konnte Miraak Teile der Bevölkerung Solstheims beherrschen und ließ sie Tempel bauen und manipulierte die Natursteine der Insel, um seine Rückkehr vorzubereiten. Er versuchte das letzte Drachenblut von seinen Kultisten töten zu lassen, welches aber überlebte. Nach einer direkten Konfrontation in Apocrypha, die das letzte Drachenblut verlor, verbündete es sich mit Hermaeus Mora, der den ehemaligen Champion ersetzen wollte. Durch Moras Unterstützung gewann es genug Kraft, um Miraak und seine Drachen zu bezwingen. Kurz bevor es den letzten Schlag anbringen oder Miraak fliehen kann, tötet Mora ihn jedoch selbst.[5]

ApocryphaBearbeiten

Apocrypha Interior

Moras daedrischen Ebene Apocrypha ist eine Sammlung von Wissen aus allen Teilen der Aurbis, welche sich aus Schriften und Erinnerungen zusammensetzt.[5][17][18] Wenngleich jedoch fast alles Wissen dort versammelt ist, gibt es dennoch Geheimnisse, derer er nicht habhaft ist, ein Beispiel dafür ist seine Motivation für die Initiierung der Story von The Elder Scrolls V: Dragonborn, die darauf abzielt, Geheimnisse der Skaal zu erlangen.[5] Weiterhin ist Hermaeus Moras Beschwörungsdatum der 5. der Ersten Saat.[OOG 2]

Sterbliche, die sich zu lange in Apocrypha aufhalten, verlieren sich in den Gängen und wollen nicht mehr zurückkehren oder verfallen dem Wahnsinn.[19][20] Sie wandeln zwischen den Bücherstapeln entlang bis sie sterben, was die Anhänger Moras für ein dem Paradies gleichkommendes Schicksal halten.[6]

ArtefakteBearbeiten

Oghma InfiniumBearbeiten

Hermaeus Mora war laut eigener Aussage der Herr Xarxes', dem Schreiber Auri-Els, und erhielt von ihm das nötige Wissen für sein legendäres Buch, das Oghma Infinium.[8] Dieses ist nach Xarxes' Geliebter Oghma benannt.[21]

Skyrim oghma infinium

Das Buch lag in der Zweiten Ära unter dem Düsteren Herrenhaus in Schnittermark verborgen, nachdem der colovianische General Graccus das dortige Bosmerdorf auslöschte und sich darunter versteckte. Er beauftragte den Entseelten damit, es zu bergen, holte es sich aber kurz bevor er es an sich nahm, da er die enthaltenen Geheimnisse nicht für ihn aufs Spiel setzen will.[22]

Während des Kaiserlichen Simulacrums im Jahr 3Ä 399 wurde das Buch erneut gefunden.[23] Einige Jahre später, zur Zeit der Verwerfung im Westen, ermordete ein Champion Moras einen Adeligen in der Iliac-Bucht, wofür das Oghma Infinium erhielt.[24]

Das nächste bekannte Auftauchen fand während der Oblivion-Krise statt, als ein Champion das Blut der zehn spielbaren Rassen zu ihm brachte und mit dem Wissensschatz belohnt wurde.[25] Etwas Ähnliches geschah, als das letzte Drachenblut im Auftrag des verrückten Septimus Signus mithilfe von Blutproben der meisten lebenden Elfenrassen ein antikes Dwemerschloss öffnete. Darin fanden sie das Oghma Infinium und Mora vernichtete den nutzlos gewordenen Septimus, um dem neuen Champion das Buch zu schenken.[13]

Schwarze BücherBearbeiten

Im Jahre 4Ä 201 fand das letzte Drachenblut dank der Hilfe des Telvanni-Zauberers Neloth einige oder alle der sieben Schwarzen Bücher, die es nach Apocrypha brachten und ihm neue Kräfte gewährten. Laut Neloths Beschreibung wurde der Champion Moras transparent und befand sich sowohl in Mundus als auch im Reich des Vergessens zur gleichen Zeit.[5]

Unvergängliche AbhandlungBearbeiten

Die Unvergängliche Abhandlung ist ein Buch, welches der Entseelte als Belohnung dafür erhielt, Graccus zu besiegen. Es scheint den Leser in den Wahnsinn zu treiben und lässt ihn eine Vision Hermaeus Moras sehen. Der englische Titel „Discourse Amaranthine“ deutet womöglich darauf hin, dass es einen Einblick in die Natur des Amarants gibt.[22]

TriviaBearbeiten

Bilder Bearbeiten

ReferenzenBearbeiten

  1. Der Wächter und der Verräter
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Verschiedene Arten des Glaubens
  3. Über das Reich des Vergessens
  4. 4,0 4,1 4,2 Worte der Stammesmutter
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 The Elder Scrolls V: Dragonborn
  6. 6,0 6,1 6,2 Apocrypha, Apocrypha
  7. Letzte Worte eines Anhängers
  8. 8,0 8,1 Dialog mit Hermaeus Mora in The Elder Scrolls V: Skyrim
  9. 9,0 9,1 Dialog mit Storn Fels-Schreiter
  10. Bisnensel: Unsere uralten Wurzeln
  11. Die Geschichte von Aevar Stein-Sänger
  12. Ladebildschirm der Ruinen von Gandranen
  13. 13,0 13,1 The Elder Scrolls V: Skyrim
  14. The Elder Scrolls Online
  15. Fragmentae Abyssum Hermaeus Morus
  16. Der Wächter und der Verräter
  17. Dunkelste Göttlichkeiten
  18. Online-Quest: Die Herrin des Sees
  19. Tagebuch von Habbert Unsinett
  20. Die Türen ins Reich des Vergessens
  21. Xarxes und Oghma
  22. 22,0 22,1 Online-Quest: Wachträumer
  23. The Elder Scrolls: Arena
  24. The Elder Scrolls II: Daggerfall
  25. The Elder Scrolls IV: Oblivion

Folgende Quellen stammen aus Out-of-Game Texten. Siehe dazu auch unsere Regelung zu solchen Texten.

  1. Interviews with Ted Peterson
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Kaiserlicher Zensus der Daedrafürsten
  3. Die Sieben Kämpfe der Aldudagga, Kampf Eins

Tamriels Götter Bearbeiten