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Malacath

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Malacaths Schrein.jpg

Malacath, von den Orks auch Mauloch und von den Goblins Muluk genannt, ist einer der 17 Daedrischen Prinzen, wenn auch keiner der originalen; Früher war er Trinimac, einer der wichtigsten und höchsten Götter im elfischen Pantheon. Deswegen wird er unter ihnen gewissermaßen als Ketzer gesehen, da er keiner der Geister war, die sich Lorkhans Idee, Nirn zu schaffen, widersetzte. Per Definition ist er daher keiner der Daedra, sondern lediglich ein gefangener ätherischer Geist, ein Gott, gefangen im Reich des Vergessens. Seine Bereiche sind die Schirmherrschaft von Verschmähten und Geächteten, der geschworene Eid und der Blutige Fluch. Er scheint Freude zu haben, zu sehen, dass Sterbliche untereinander kämpfen. Das Zusammenruf-Datum von Malacath ist der 8. Frostfall.

Die Legende um MalacathBearbeiten

Die Orks gehörten früher dem Volk der Aldmer an, welche die Vorfahren aller Mer sind. Einige von ihnen folgtem einem besonders mächtigen Anführer und starken Ritter namens Trinimac. Dieser war als Gott unter den frühen Elfen extrem populär, er erfuhr daher, je nach Region, sogar noch mehr Lobpreis als Auri-El, der Göttervater der Elfen. Trinimac war in erster Linie ein Kriegergott, und zu mythischen Zeiten, zu den Zeiten der Ehlnofey-Kriege, als Menschen und Elfen noch geführt von Göttern gegeneinander kämpften, war er es, zusammen mit Auri-El, der mit den Elfen in die Schlacht gegen Lorkhan gezogen sein soll. Die meisten seiner Legenden beziehen sich daher auf diese Kriege, doch die mit Abstand bekannteste Legende, die gleich mit seinem Sturz verbunden war, ist die von seiner Tötung Lorkhans;

Als dieser mit den Vorfahren der Menschen noch Krieg gegen Auri-El, Trinimac und die Elfen führte, ergab sich zum ersten Mal seit der Konvention die Begebenheit, dass sich Auri-El und Lorkhan gegenüberstanden, Trinimac war ebenfalls dort. Durch die erste Ausführung des Enantiomorphes tötete Trinimac Lorkhan und riss ihm das Herz heraus. Der Gegner, die Vormenschen, waren somit moralisch besiegt und Trinimac siegreich.

Seine Tat blieb allerdings nicht ohne Folgen, denn durch seine Tötung Lorkhans, dem padomayischsten aller Geister, zog er sich deren Zorn auf sich.

Beim Exodus der Chimer, angeführt vom Propheten Veloth und den drei Daedrischen Prinzen Boethiah, Azura und Mephala, war er es, der sich dem Auszug und damit dem ersten Ausbrechen aus dem traditionellen elfischen, aldmerischen Zusammenhalt, entgegenstellte. Trinimac wollte die Einheit des Volkes wahren und zudem verhindern, dass die Daedra, unreine Geister, Besitz von den Elfen ergriffen.

Er stellte sich speziell auch Boethiah, einem weiteren padomayischen Geist entgegen, der Zorn gegen ihn hegte. Nach diesen Ereignissen schien alles auf einen Kampf zwischen Trinimac und dem Daedra-Fürsten Boethiah, die von den Chimern angebetet wurde, hinauszulaufen. Trinimac machte sich auf den Weg in die Oblivion-Ebene Boethiahs.

Diese jedoch erfuhr zuvor von seinem baldigen Kommen und plante eine alte List. Trinimac kannte nicht den Weg zu Boethiahs Haus. So verwandelte sich dieser in eine alte Frau und sagte ihm, ihr kleiner Bruder wüsste, wie man nach dorthin käme. Sie bot dem Ritter an, ihm zu sagen, wo er diesen finden könne, sofern er ihr den Rücken kratzte. Trinimac willigte ein und kratzte den furchtbar entstellten Rücken der alten Frau. Diese wies im den Weg zu ihrem kleinen Bruder.

Als Trinimac dorthin lief, um den Weg zu Boethiah zu erfahren, wurde er von dieser überholt. Der Daedra-Prinz verwandelte sich nun in einen alten Mann. Als der Ritter diesen nun nach dem Weg fragte, meinte der Mann, seine kleine Schwester kannte den Weg und er würde ihm sagen, wo sie zu finden war, wenn er seine Füße wusch. Trinimac willigte wieder ein, doch als er den Fuß sah, war er noch weit schlimmer entstellt als der Rücken der Frau. Seine Ehre gebot ihm dennoch, die Abmachung einzuhalten und ihm wurde der Weg zu der kleinen Schwester mitgeteilt.

Trinimac war positiv überrascht, als er ankam, denn nun hatte sich Boethiah in eine junge Dame verwandelt, die ihm anbot, ihm den Weg zu dem Haus zu zeigen, sollte er sie küssen. Der Ritter war davon angetan, als er sie jedoch küssen wollte stülpte sich ihr Mund um seinen Kopf und verschlang ihn in einem Zug. Die Daedra-Fürstin nahm nun die Gestalt Trinimacs an und begann zu furzen und zu rülpsen und wirres Zeug zu reden. Schließlich presste er einen riesigen Dunghaufen hervor.

Von der Scham übermannt, schlich der Dunghaufen mit Trinimacs Seele davon und wurde zum Daedrischen Prinzen Malacath. Im selben Moment verwandelten sich seine Anhänger unter den Aldmer in Orsimer. [1]

Laut Malacath selbst ist die Geschichte nicht wörtlich zu verstehen; Vielmehr wurde er von Boethiah imitiert, um den Elfen zu vermitteln, dass er ihr Feind sei, was seiner göttlichen Sphäre widersprach, und ihn somit brach, da Götter jeder Art, Aedra wie Daedra und Magna Ge bekanntlich nur innerhalb ihrer Sphären handeln können.

VerehrungBearbeiten

Malacath wird von den Ork-Stämmen als Gott verehrt und somit besonders in schlechten Zeiten von diesen um Hilfe gebeten. Deshalb existiert unter den Orks auch eine eigene Moralvorstellung - der Kodex des Malacath:

  • Begehe keine Tat die Malacth verstimmen könnte.
  • Töte niemals grundlos einen Ork. (Eingeschränkt, da bei einer Herausforderung so gut wie immer ein Kontrahent sein Leben aushaucht.)
  • Stiehl kein fremdes Eigentum.
  • Solltest du gegen eine dieser Richtlinien verstoßen haben, kannst du deine Schuld in Gold oder Blut bezahlen.

Malacath in SkyrimBearbeiten

Malacath.jpg

Malacath Schrein in Riesenhain

In Skyrim wird der Spieler im Ork-Lager "Largashbur" von den Orks gebeten Kontakt zu Malacath herzustellen, da sich ihr Dorf in einer Not befindet. Es wird ständig von Riesen angegriffen denen schon viele Bewohner zum Opfer fielen. Malacath schließt letztlich einen Pakt mit dem Spieler und den Orks. Erst wenn sein Schrein, der von Riesen überrant worden ist, wieder berreinigt ist wird er den Orks helfen. Nun müsst Ihr Riesenhain bereinigen und zudem fordert er den Orkhäuptling von Largashburn auf ihm den Hammer des Riesen-Anführers, auch unter Shagrols Hammer zurückbringen, diesen verwandelt er nach Beendigung der Quest "Der verfluchte Stamm" in das Daedra-Artefakt "Volendrung"

QuellenBearbeiten

  1. The Elder Scrolls: Der Seelenlord, S. 14 f.

Tamriels Götter Bearbeiten


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