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Mankar Camoran ist ein männlicher Altmer und Hauptantagonist in The Elder Scrolls IV: Oblivion.

FundortBearbeiten

Er hält sich in Mankar Camorans Paradies auf.

QuestsBearbeiten

Entkommt aus dem GefängnisBearbeiten

Um seinen Plan, Tamriel an Mehrunes Dagon auszuliefern, vervollständigen zu können, lässt er den Kaiser Uriel Septim VII. ermorden. Er will dadurch das Amulett der Könige bekommen, was der Held von Kvatch jedoch mitnimmt.

Dagon-SchreinBearbeiten

Man sieht ihn kurz, als er mit dem Amulett nach Gaiar Alata geht.

ParadiesBearbeiten

In seinem Reich angekommen, spricht er von seinen Ideen und muss schließlich getötet werden. Danach nimmt man ihm das Amulett ab und verlässt sein verfallendes Paradies.

HintergrundBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Er ist der Anführer der Mythischen Morgenröte, einem daedrischen Kult Mehrunes Dagons.[1] Geboren wurde er zu einer nicht bekannten Zeit und ist möglicherweise der Sohn des Camoran-Thronräubers und seiner bosmerischen Angestellten, Kaalys.[2]

Mankar Camoran war weiterhin im Besitz des Mysterium Xarxes', welches er von Mehrunes Dagon selbst erhalten hatte, und zu dem er die Kommentaren der mythischen Morgenröte verfasste.[3] Sein Versteck war in der Nähe des Arrius-Sees, wo auch der Schrein Dagons steht.[1]

Nymische ChirurgieBearbeiten

Camoran hat sich durch nymische Chirurgie zu einem reinblütigen Altmer und Drachenblut gemacht, indem er sich mithilfe von Mehrunes' Klinge in seine ideale Form schnitt. Auch entfernte er seine Eltern aus seiner Geschichte und schuf sich selbst neu, so wie es sein Paradies allen ermöglichen soll.[4]

WeltansichtBearbeiten

Ein-oblivion-tor

Camoran und Mehrunes Dagon griffen Tamriel an, um es den Kindern Lorkhans wiederzugeben.

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"TAMRIEL AE DAEDROTH!"
―Mankar Camoran

Mankar Camoran vertritt eine einzigartige Auffassung von der Natur der Aurbis, und insbesondere über die Natur des Mundus und Lorkhan: Während in jeder anderen Religion und Lehre Lorkhan die Aedra durch Redekunst, Verrat oder Gewalt dazu bringt, die sterbliche Ebene Mundus zu erschaffen, was sie das Leben kostet und dazu veranlasst, Lorkhan mit dem Tode durch Trinimac zu bestrafen, behauptet Camoran, Mundus sei nie ein Gemeinschaftsprojekt der Aedra gewesen. Mundus, die „Schönheit der Dämmerung“, soll die daedrische Ebene des Daedrafürsten Lorkhan sein, die ihm von acht mächtigen Lügnern genommen wurde. Seinen Behauptungen zufolge wurde Lorkhan von den Lügnern getötet, die sich fortan „Aedra“ nannten und Geschichten über die Erschaffung Mundus' verbreiteten, um zu erklären, weshalb sie weniger mächtig als die daedrischen Prinzen waren.

Camoran greift daher Tamriel an, um Mundus durch Mehrunes Dagon an seine eigentlichen Besitzer, die Kinder des Daedra-Prinzen Lorkhans, zurückzugeben und die Lügner, die Aedra, von ihren Thronen zu stoßen. Seinen Behauptungen zufolge hat Mehrunes Dagon das Geburtsrecht auf Tamriel, da er ein Daedroth ist und die Ebene von ihrem Prinzen verlassen wurde.[5]

Zweifel an seiner These lassen sich damit begründen, dass er Ebenen wie Mondschatten zu Mephala oder Modderfenn zu Peryite zuordnet, welche anderen Prinzen angehören. Auch bezwingt der Avatar von Akatosh am Ende der Oblivion-Krise Mehrunes Dagon in seiner vollen Stärke.[1]

ReferenzenBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 The Elder Scrolls IV: Oblivion
  2. Die Flüchtlinge
  3. Kommentare der mythischen Morgenröte
  4. Kommentare der mythischen Morgenröte, Band I
  5. Mankar Camorans Rede