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Ulfric Sturmmantel

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Ulfric Sturmmantel
Ulfric
Originaltitel Ulfric Stormcloak
Kurzbiographie
Heimat

Himmelsrand

Fundort

Palast der Könige

Beruf

Jarl von Windhelm

Familie

Hoag Sturmmantel[1] - Vater

Aussehen
Volk Nord
Geschlecht Männlich
Weitere Informationen
Ära/Ären 4. Ära
Verbindungen

Sturmmäntel

ID Ref ID: 0001B131
Base ID: 000D0575
Quotebg.png
„Ich kämpfe für die Männer, die ich in meinen Armen hielt, während sie auf fremden Boden starben. Ich kämpfe für ihre Frauen und Kinder, deren Namen sie mit ihren letzten Atemzügen flüsterten.

Ich kämpfe für meine Leute, in Armut lebend, um die Schulden eines Kaiserreichs das zu schwach ist, sie zu regieren, aber sie als Verbrecher brandmarkt, weil sie selbst regieren wollen!

Ich kämpfe, damit all meine bisherigen Kämpfe nicht vergebens waren. Ich kämpfe ... weil ich es muss.“
―Ulfric Sturmmantel

Ulfric Sturmmantel ist der Jarl von Windhelm und ganz Ostmarsch während der Ereignisse von The Elder Scrolls V: Skyrim.

Er ist der Anführer der Sturmmäntel, mit denen er gegen das Kaiserreich von Tamriel kämpft, weil er der Ansicht ist, Himmelsrand sollte nicht länger Teil eines zerfallenden Reiches sein. Ob Ulfric den Großkönig Torygg von Himmelsrand in Einsamkeit mithilfe des Thu'um ermordet oder im Duell getötet hat, weiß man nicht. Nun erklärt er, nach altem Brauch der Nord, den Anspruch auf den Thron.

Hintergrund Bearbeiten

Ulfric, dessen Vater Hoag Sturmmantel[1] Jarl von Windhelm war, wollte ein Graubart werden und wurde von den Graubärten im Weg der Stimme und dem Thu'um unterrichtet. Er war sehr talentiert und lernte schnell, aber er konnte während des Großen Krieges nicht untätig bleiben und verließ Hoch Hrothgar, um sich der Kaiserlichen Legion anzuschließen. Doch er wurde während des Krieges von den Thalmor gefangen genommen und verriet ihnen nach langer Folter Informationen, die für die Thalmor zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr von Belang waren. Er wurde freigelassen und kehrte nach Himmelsrand zurück. Allerdings in dem Glauben, dass die Informationen, die er verriet, im Wesentlichen zum Sieg verholfen haben.

Dort half er Jarl Igmund im Jahr 4Ä 175 bei der Rückeroberung des Fürstentums Reach, damit das Weißgoldkonkordat in Markarth nicht zählt und er und seine Männer weiterhin Talos anbeten dürfen, was auch mit Igmund vereinbart wurde. Dieser hatte das Fürstentum an eine Gruppe von Bretonen, den Abgeschworenen, unter der Führung von Madanach verloren. Igmund gelang es, Madanach einzufangen, doch Thonar Silber-Blut ließ ihn am Leben, denn lebendig war er mehr wert. Daraufhin flohen die restlichen Anhänger in die Berge, wo sie als die Abgeschworenen bekannt wurden.

Ulfric stationierte seine Männer nach einer Schlacht, dem Markarth-Vorfall, im Gebiet, um die Abgeschworenen zurückzuhalten. Igmund hielt sein Versprechen und Ulfric und seine Männer durften Talos anbeten. Dann kam die Kaiserliche Legion, um alles wiederherzustellen. Doch Ulfric ließ sie nicht passieren, bis sie ihm versprachen, dass er weiterhin Talos anbeten dürfte. 

Schließlich hob das Kaiserreich die Vereinbarung auf (möglicherweise aufgrund von Druck durch den Aldmeri-Bund), wodurch Ulfric und seine Männer inhaftiert wurden. Dieser Verrat ließ Ulfric einen weiten Schritt vom Kaiserreich weg machen. Nach langer Gefangenschaft wurde er kurz nach dem Tod seines Vaters Hoag freigelassen und wurde zum Jarl von Windhelm.

Später tötete er Torygg, den Großkönig von Himmelsrand. Nach General Tullius tötete Ulfric diesen mit dem Thu'um, um einen Aufstand gegen die Kaiserliche Herrschaft über Himmelsrand anzuzetteln. Nach Ulfric forderte er Torygg nach dem alten Nord-Weg heraus, warf ihn mit dem Thu'um zu Boden, tötete ihn dann aber mit seiner Klinge, um den anderen Jarl eine Botschaft zu senden.

Durch dieses Duell wurde der Bürgerkrieg ausgelöst. Während des Krieges tappte Ulfric in eine Falle der Kaiserlichen Legion und sollte in Helgen hingerichtet werden, aber entkam bei dem Angriff des Drachen Alduin der Weltenfresser.

Viele Nicht-Nord und auch einige Nord wie Brunwulf Frei-Winter finden, dass Ulfric die Nicht-Nord benachteiligt. Im Grauen Bezirk, dem von der eigentlichen Stadt getrennten Slum von Windhelm, müssen die Dunmer leben. Auch die Argonier dürfen die Stadt nicht bewohnen und leben am Rande von Windhelm. Brunwulf behauptet, dass Ulfric niemals den Khajiit oder anderen Nicht-Nords hilft, wenn diese von Banditen oder ähnlichen angegriffen werden, aber sofort den Nord zu Hilfe eilt, falls ihnen gleiches widerfahren sollte. Wenn man sich der Legion anschließt und Ulfric exekutiert, meinen die Dunmer der Stadt, dass Brunwulf der neue Jarl werden soll, da es ihnen mit ihm besser gehen würde. Allerdings zeigen weder Ulfric noch seine Anhänger Abneigung gegen den Spieler, sollte dieser einen Nicht-Nord spielen.

Andererseits sagen viele Nord, dass Ulfrics Rebellion gerechtfertigt ist und der Kaiser die Legitimität seiner Herrschaft verwirkt hat, als er sich mit dem Aldmeri-Bund eingelassen und die Ächtung des Talos zugelassen hat. Sie meinen, dass das heutige Kaiserreich ein Marionettenreich der Thalmor ist.

Wenn man sich den Sturmmänteln anschließen will, muss man mit Ulfric sprechen, welcher einen dann auch ein paar Quests vergibt. Außerdem ist er es, der einen befördert. Er richtet am Ende über General Tullius, und man kann sich entscheiden, ob man diesen selbst hinrichtet.

Wenn man sich der Kaiserlichen Legion angeschlossen hat, tötet man ihn am Ende gemeinsam mit Tullius und Legat Rikke. Nachdem er gestorben ist, kommt er nach Sovngarde, wo man ihn auch antreffen kann.

Taktik und Glaube Bearbeiten

Viele der Sturmmantel-Ansichten stammen von Ulfric: Der Glaube, dass sich Himmelsrand von dem Kaiserreich, was bereits von den Thalmor besiegt wurde, abspalten sollte. Die Ansicht, dass das Kaiserreich einen Verrat beging, als es das Weißgoldkonkordat unterschrieb, ebenfalls.

Ulfric will auch der nächste Großkönig werden, denn er glaubt, dass es seit langem keine "wahren" Großkönige in Himmelsrand mehr gab, da die früheren Marionetten des Kaiserreiches waren.

Er kapselt die Dunmer-Bevölkerung in Windhelm in den Slum, dem Grauen Bezirk, und die Argonier zu den Docks ab. Klagegründe von den Dunmer stoßen eigentlich immer auf taube Ohren und deshalb glauben sie, dass Ulfric ihnen nichts als Verachtung entgegenbringt. Einige behaupten sogar, dass Ulfric sich weigert, den Khajiit-Karawanen zu helfen, sollten diese überfallen werden.

Ulfric gesteht, dass er von den strengen Graubärte-Lehren über den Weg der Stimme, dass der Thu'um nur zur Verehrung von Kynareth genutzt werden darf, abgefallen ist. Allerdings glaubt er immer noch, dass die Stimme nicht leichtfertig eingesetzt werden darf und auch er verwendet sie nur selten.

Interaktionen Bearbeiten

Helgen Bearbeiten

General Tullius gelang es schließlich, Ulfric und einige Sturmmäntel zu fangen. Geplant war, ihn in Helgen hinzurichten, um der Rebellion ein Ende zu bereiten. Doch kurz vor seiner Hinrichtung erschien ein Drache, durch welchen es Ulfric gelang, zu fliehen, während die Stadt zerstört wurde.

Sturmmantel-Rebellion Bearbeiten

Ulfric führt in Himmelsrand seine Rebellion weiter, um die Kaiserliche Legion und so auch die Thalmor aus Himmelsrand zu vertreiben. Er operiert zusammen mit seinem höchsten Offizier und engsten Vertrauten, Galmar Stein-Faust, von Windhelm aus.

Sollte sich das Drachenblut dazu entschließen, Ulfric zu unterstützen, schaffen es die Sturmmäntel schließlich, die Kaiserliche Legion aus Himmelsrand zu vertreiben und alle Städte einzunehmen.

Sollte sich das Drachenblut jedoch dazu entschließen, Tullius zu unterstützen, so kämpft es an der Seite der Kaiserlichen Legion und schafft es letztendlich, Windhelm zu infiltrieren und Galmar und Ulfric zu töten, sodass die Rebellion so gut wie gestoppt wurde.

Ausrüstung Bearbeiten

Fertigkeiten
Stufe 10 - 50
Lebensenergie 155 - 671
Magicka 50
Ausdauer 80 - 214
Leichte Rüstung 20
Schwere Rüstung 100
Einhändig 100
Zweihändig 72
Schießkunst 98
Blocken 100
Redekunst 20
Schmiedekunst 20

Wenn man sich der Kaiserlichen Legion angeschlossen hat, kann man Ulfrics Leiche plündern, nachdem er verstorben ist. Man kann also seine Waffe und seine Kleidung nehmen.

Quests Bearbeiten

Trivia Bearbeiten

  • In Sovngarde hat Ulfric zwei einzigartige Dialoge:
    • Himmelsrand wurde verraten, das Blut seiner Söhne in aussichtslosem Kampf gegen das Schicksal vergossen.
    • Und so, zu spät, erfahre ich im Tod die Wahrheit: Genährt vom Krieg wuchs die Macht von Alduin, dem Weltenfresser - eine Erkenntnis, die nun nutzlos ist. Durch eine Laune der Götter in diesem trostlosen Nebel zusammen gefangen, Sturmmantel und Kaiservolk, so wandern wir hoffnungslos und auf Hilfe wartend.“.

Siehe auch Bearbeiten

Referenzen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Lösungsbuch (Seite 553)

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