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Vampire von Vvardenfell (2)

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Vampire von Vvardenfell (2) ist ein Buch in The Elder Scrolls III: Morrowind.

Fundorte Bearbeiten

Inhalt Bearbeiten

Die Vampire von

Vvardenfell,

Band II

[Auszüge]


... Im Westen gibt es eine zwielichtige Bruderschaft von Vampirjägern, die sich hauptsächlich aus ehemaligen befallenen Vampiren zusammensetzt, die von der Krankheit geheilt wurden. Der Legende nach weigern sich die Vampirjäger, das Gegenmittel für die Pest bekannt zu geben aus Angst davor, dass dies verrückte Abenteurer dazu bringen könnte, sich absichtlich selbst zu infizieren.

Im Osten ist die westliche Tradition der Vampirjäger unbekannt. Die Vampirpest wird dort für unheilbar gehalten und selbst bei einer Heilung würde man den kurierten Vampir als Anomalität hinrichten. Da die Krankheit problemlos innerhalb von drei Tagen nach Ansteckung geheilt werden kann, wird die Unterlassung der Eigenbehandlung nach einem Zusammenstoß mit einem Vampir als vorsätzlicher Versuch angesehen, sich mit der Krankheit anzustecken, sowie als Zeichen außerordentlicher Verworfenheit ...

... In der Tempeldoktrin ist vermerkt, dass Molag Bal, der Vater aller Monster, unter all seinen anderen verbrecherischen Taten auch den ersten Vampir aus der Leiche eines besiegten Feindes erschaffen hat. Es existieren verschiedene Versionen dieser Geschichte, nach denen der Feind einmal als Daedrafürst, ein anderes Mal als Tempelheiliger oder als mächtige Bestie beschrieben wird. Diese Legende um die angebliche Herkunft des Vampirismus ist nur in Morrowind bekannt, in anderen Überlieferungen aus dem Kaiserreich ist dazu nichts vermerkt. Unglücklicherweise hat der Tempel, der den Zugang zur einzigen umfangreichen Sammlung historischer und kultureller Aufzeichnungen in Morrowind kontrolliert, etwas gegen die wissenschaftliche Untersuchung dieses Themas ...

... Obwohl die Dunmer glauben, dass die Krankheit unheilbar ist, hat ein Kriegswappenträger namens Galur Rithari vor einigen Jahren behauptet, von der Vampirpest geheilt worden zu sein. Er wurde daraufhin wegen Ketzerei im Tempel gefangen gehalten und hat seine Behauptungen später widerrufen. Seinen Lebensabend verbrachte er als Bibliothekar im Saal der Weisheiten in Vivec. Ein interessanter Aspekt dabei ist, dass Rithari vor seiner Gefangenname wegen Ketzerei in die Garnison der Kriegswappenträger in Bal Ur, einen Wallfahrtsort, der als 'Geburtsstätte Molag Bals' bekannt ist, versetzt wurde.

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