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Verlorene Legenden

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Verlorene Legenden ist ein Sachbuch in The Elder Scrolls V: Skyrim. Hat man dieses Buch geöffnet, startet die Quest Die verbotene Legende.

Fundorte Bearbeiten

Dämmerstern Bearbeiten

Einsamkeit Bearbeiten

Markarth Bearbeiten

Weißlauf Bearbeiten

Windhelm Bearbeiten

Inhalt Bearbeiten

 Verlorene Legenden von Himmelsrand


von
Talsgar dem Älteren,
Archivar von Winterfeste


Die Geschichte von Himmelsrand reicht weit zurück, sie ist sogar älter als die ältesten Aufzeichnungen von Menschen und Mer. Vieles ist verloren gegangen, in den Wirren des Krieges oder im Wandel der Zeiten. Aber nichts ist je wirklich vergessen. Wo keine Aufzeichnungen existieren, da bieten Legenden und Volkssagen uns einen Schlüssel zur Vergangenheit, einen Weg, um das Puzzle der Wahrheit zusammenzufügen, an die die Menschen sich nur noch bruchstückhaft erinnern.

Seit Generationen flüstert man sich in Morthal Geschichten von der Bleichen Fürstin zu, einer geisterhaften Frau, die durch die nördlichen Sümpfe wandelt, auf der ewigen Suche nach ihrer verlorenen Tochter. Manche sagen, sie stehle Kinder, die sich verlaufen, andere erzählen, dass ihr Wehklagen all jene auf der Stelle tötet, die es hören. Doch in diesen Geschichten mag ein Körnchen Wahrheit stecken, denn in uralten Aufzeichnungen ist von "Aumriel" die Rede, einer mysteriösen Figur, die Ysgramors Erben jahrzehntelang bekämpften und schließlich in Gewahrsam nahmen.

Die Bürger von Reach erzählen die Geschichte von Faolan, dem "Roten Adler", einem uralten König, der sein Volk hinter sich scharte und die Armeen von Cyrodiil mit einem flammenden Schwert zurückdrängte. Obwohl die Berichte voneinander abweichen, scheinen sie auf einer wahren Begebenheit zu basieren; die kaiserlichen Chroniken von Kaiserin Hestra erwähnen einen Rebellenführer aus jener Ära, der schließlich umzingelt und im Kampf getötet wurde, jedoch eine ganze Armee mit sich in den Tod nahm.

Einige Geschichten jedoch sind viel schwieriger zu analysieren. Die "Verbotene Legende" des Erzmagiers Gauldur ist unter Gelehrten wohl am besten bekannt.

Zu Anbeginn der Ersten Ära, so die Geschichte, lebte ein mächtiger Zauberer namens Gauldur. Er war weise und gerecht und an den Höfen König Haralds und der Jarl von Himmelsrand wohlbekannt. Menschen und Mer suchten seinen Rat.

Und dann wurde er ermordet. Manche sagen, einer seiner Söhne habe ihn getötet, andere behaupten, König Harald, der ihm seine Macht neidete, habe den Befehl dazu gegeben. Doch Gauldurs drei Söhne flohen in die Nacht, verfolgt von einer Kompanie aus Haralds besten Kriegern sowie Fürst Geirmund, dem persönlichen Kampfmagier des Königs.

Es kam zu einer großen Verfolgungsjagd, die sie aus der Wildnis von Reach bis in den eisigen Norden führte. Einer der Brüder soll in den Ruinen von Folgunthur umgekommen sein, am Fuße von Einsamkeit. Die anderen wurden bald darauf aufgestöbert. Und als es vorbei war, ordnete König Harald an, sämtliche Aufzeichnungen über ihre Ermordung zu vernichten, und Gauldurs Name wurden wie seine Taten aus den Annalen der Geschichte gestrichen.

Heute existieren nur noch wenige Quellen, und keine Barde will die Geschichte erzählen. Doch vielleicht liegt die Wahrheit in irgendeiner uralten Ruine verborgen und wartet nur darauf, entdeckt zu werden. Denn nichts wird jemals wirklich vergessen.

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